Su64 und ich waren wieder unterwegs. Diesmal ging es nach Witten, um den Wandermulti Ruhrsteig Muttental zu laufen. Eine wunderschöne Tour mit unzähligen Highlights. Auf dem Rundkurs vereinigt sich Geocachen, Wandern und Bergbaugeschichte in Perfektion. Für uns einer der Top 3 Wandermultis, die wir bisher gewandert sind.

Am Parkplatz angekommen, schauten wir uns erstmal unsere PQ an, weil wir noch einiges an Beifang mitnehmen wollten. Darunter einige Dosen des Höllenritts. Vor Ort erklärte sich der Name der Runde von selbst. Die Tour geht über eine MTB Strecke. Dazwischen lag noch der Earthcache Borbecker Mulde, der leicht zu lösen ist.

Ruhr

Ruhr

Von dort aus ging es zum ersten Highlight der Tour, zur Burgruine Hardenstein. Die spätmittelalterliche Burganlage aus dem 13. Jahrhundert glänzt nicht nur mit einer tollen Umgebung, sondern auch mit einer knackigen Letterbox.

Burgruine Hardenstein

Burgruine Hardenstein

Burgruine Hardenstein

Burgruine Hardenstein

Von dort aus geht die Wanderung vorbei an der Ruhrtalfähre, weiter in Richtung Zeche Nachtigall. Dort gibt es viel zu entdecken. Hier gibt es die Möglichkeit das Besucherbergwerk zu besichtigen und an einer Führung durch einen Stollen, zum Steinkohlenflöz, teilzunehmen.

Außerdem solltet ihr den Kurzmulti Zeche Nachtigall angehen.

Am Stollen endet auch der Earthcache Muttental. Diesen empfanden wir allerdings trotz der geringen D Wertung als recht knackig.

Zeche Nachtigall

Zeche Nachtigall

Die Runde geht von dort aus zur Muttentalbahn, die bei unserem Besuch leider geschlossen war. Nach einem kleinen Anstieg landeten wir im Anschluss, im unglaublich schönen Skulpturenpark, am Schloss Steinhausen. Wir wurden von den ganzen Eindrücken fast erschlagen.

Skulpturenpark

Skulpturenpark

Skulpturenpark

Skulpturenpark

Nachdem wir uns dort lange aufgehalten haben, machten wir uns auf, die letzten Kilometer bis zum Final zu wandern. Dabei fanden wir hinter jeder Wegbiegung Zeugen der Bergbaugeschichte. Zum Beispiel das Ausstellungsgelände der Zeche Herberholz.

Bergbaugeschichte

Bergbaugeschichte

Bergbaugeschichte

Zeche Herberholz

Insgesamt waren wir 6 Stunden unterwegs. Nicht weil wir so geschlendert sind, sondern weil es so viel zu sehen gab. Wer diesen Wandermulti absolviert, sollte sich daher genug Zeit einplanen. Der Rundweg ist moderat zu laufen und es sind, außer man nimmt die Höllenritt-Caches mit, auf den 185 Höhenmetern keine großen Anstiege zu bewältigen. Für den Wandermulti sind 10 km angegeben. Wer aber noch andere Caches finden möchte, sollte mit ca. 15 – 16 km rechnen.